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Haarfärbemittel sind schlecht für die Gesundheit
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Joaquin Offline
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Beitrag: #1
Haarfärbemittel sind schlecht für die Gesundheit
Mehr als 40 Haarfärbemittel die das Haar Braun- oder Rottöne verleihen, hat die Zeitschrift Öko-Test getestet und alle sind sie bei Öko-Test mit einem "ungenügend" durchgefallen. Dabei war es egal ob das Mittel vom Discounter kam oder es sich um ein teures Markenprodukt handelte. Durch die in den Haarfärbemitteln gefundenen aromatische Amine, welche unter Krebsverdacht stehen oder das in der Farbe enthaltenen Resorcin, welches Kontaktallergien auslösen kann, ebenso wie halogenorganische Verbindungen, können negative Folgen für die Gesundheit eintreten.

Stiftung Öko-Test raten hier lieber auf Pflanzenfarben zurückzugreifen anstatt auf die chemischen Haarfarben. Auch sollte man vor dem Färben nicht die Haare waschen um die Kopfhaut zu schützen. Bei bereits bestehenden Hautproblemen die durch Haarfarben ausgelöst werden oder auf diese allergisch reagiert, der sollte von einer Anwendung mit Haarfärbemittel absehen, da hier die Gefahr einer Kontaktallergie besteht welche durch das Färben dann zusätzlich erhöht wird.

Gruß,
Joaquín
31.10.2008 19:06
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Jan Offline
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Beitrag: #2
Re: Haarfärbemittel sind schlecht für die Gesundheit
Also meine Freundin meint, dass "Henna" - ein natürlich gewonnener Farbstoff - super sein soll, um sich die Haare möglichst gesund zu färben. Problem scheint mir in dieser Hinsicht allerdings darin zu liegen, dass Henna nur für dunkelhaarige Personen geeignet ist (verleiht dem Haar wohl einen kastanienschimmernden Glanz oder so). Der Mist ist auch, dass man tierisch aufpassen muss, das Zeug nicht auf die Haut zu bekommen - geht schlecht ab, deshalb benutzt man Henna auch für diese Teile namens Hennatattoo oder so ähnlich :lol:.
01.11.2008 00:07
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helianthe Offline
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Beitrag: #3
Re: Haarfärbemittel sind schlecht für die Gesundheit
Henna geht auch auf blonden Haaren, wird dann aber eben eher karottenrot als Rotbraun. Wer das mag, kann da zugreifen.
Henna ist auch nicht gleich Henna. Es gibt mittlerweile viele Hennafarben, die auch ein leuchtendes Rot versprechen, dafür aber meist Sodium Picramate enthalten, die ebenfalls unter Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Also: Augen auf beim Hennakauf.

Es muss doch auch irgendwie anders gehen!
06.11.2008 07:55
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Native Offline
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Beitrag: #4
Re: Haarfärbemittel sind schlecht für die Gesundheit
Das bringt mich hier doch auf eine Frage: Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen dem Henna, was man zum Haarefärben benutzt und dem Henna, welches man als sogeannten Körperschmuck auf der Haut trägt? Letzteres ist nämlich nach meinem Wissenstand in Deutschland nur schwer aufzutreiben, da aus mir unbekannten Gründen nicht (mehr) zugelassen.

Wie lange hält die Hennafarbe in den Haaren? Ist Henna besser als herkömmliche Haarfärbemittel?
16.11.2008 02:01
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helianthe Offline
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Beiträge: 55
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Beitrag: #5
Re: Haarfärbemittel sind schlecht für die Gesundheit
Hennapulver bekommst du immer noch gut. Was du nicht mehr bekommst, ist schwarzes Henna und das ist auch gut so, da die Zusatzstoffe nicht ganz ohne sind.
Ansonsten ist reines (!) rotes Henna für die Haare das gleiche, was auf die Haut aufgetragen wird.
Und ja, natürlich ist es gesünder für die Haare, denn du mischst das Hennapulver selbst mit Wasser, Rotwein o. Zitronensaft an (da findest du genügend Rezepturen im Internet), es ist also weder Wasserstoffperoxid noch Ammoniak enthalten.
Außerdem legt sich die Farbe UM das Haar, es wird nicht ins Haar engelagert. Es ist also eher eine sehr hartnäckige Tönung.

Vorsicht bei Henna: das Zeug färbt alles, was damit in Kontakt kommt: Hände, Kopfhaut, Ohren. Also Handschuhe tragen und kritische Stellen mit Fettcreme einschmieren. Ist halt alles eine ziemliche Panscherei. *gg*
Und es kann schon bis zu 3 Monaten halten. Dann sollte man wegen Ansatz eh nachfärben.

Es muss doch auch irgendwie anders gehen!
16.11.2008 13:51
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roxie1812 Offline
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Registriert seit: Feb 2010
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Beitrag: #6
RE: Haarfärbemittel sind schlecht für die Gesundheit
Mein Lieblingsthema - Haare.....................dazu meine Geschichte:

ich, von Natur aus straßenköterdunkelaschblond habe meine Haare über Jahre hinweg blondiert. Obwohl ich mich schon längst "bio" ernährte und auch sonst zum Umweltengel mutierte - mein Kopf wurde bis Mitte 2009 alle 8 Wochen vergewaltigt. Nicht das ich mich damit unbedingt schöner fand (mein Göga liebt blond), nein eher mutierte ich immer mehr in Richtung Barbiepuppenblond. Es sah einfach nur noch unnatürlich aus und deshalb eröffnete ich eines Tages meinem Göga, das er sich schon mal damit abfinden solle, das ich "dunkel werden will".
Da ich aber in einem Alter bin, in dem dunkles Haar einen nicht unbedingt jünger erscheinen lässt, ja ich mit dunklen Haaren eher - aufgrund von einer "Zornesfalte" oberhalb der Nase - unfreundlich erscheine, wenn ich nicht ständig meine Mundwinkel rechts und links bis zu den Ohren nach oben ziehe, graulte ich mich schon vor dem "back to the roots".
Ausserdem: ich bin schon zur Hälfte ergraut und bei dunklem Haar fällt das ja noch mehr auf.
Ich wusste mir keinen richtigen Rat und die Friseure hatten eh allesamt nur eins im Sinn: mich schädigen und dafür viel Geld aus der Tasche ziehen.

Einmalig dachte ich sogar an eine Komplettrasur. Die Hälfte war ja sowieso schon ausgefallen. Aber da ich zu den Ungeduldigen der Menschheit gehöre, verwarf ich diese Idee so schnell wie sie mir gekommen war.

Und dann kam die Rettung: www. Naturfriseur.de

In der Hauptstadt gibt es 4 Naturfriseurläden. Ich habe meine Friseurin gefunden. Sie, einen Wildschweinbürste und "Culum Natura" haben mir nicht nur zu einem neuen Haarschopf verholfen, sondern mir auch ein neues Lebensgefühl vermittelt. Ja, ich musste erst 49 werden, um sagen zu können "ich hab´die Haare schön".
11.02.2010 14:48
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