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Lebensmittel online shoppen?

Dieses Thema im Forum "Lebensmittel, Ernährung + Rezepte" wurde erstellt von anna, 8 Januar 2016.

Schlagworte:
  1. anna

    anna Mitglied

    Hat das schon mal jemand von euch gemacht? Würde mich sehr interessieren, wieviel das kostet, also die Lieferung. Und wie schnell das geht.
     
  2. judimoos

    judimoos Neues Mitglied

    Ich hab das bisher nur mit Getränken gemacht und das ging eigentlich immer sehr schnell. Die Preise sind jedoch echt sehr hoch, man kann es mit Tankstellenpreise vergeichen. Meine Nachbarin, die bestellt alles online, da sie schon sehr alt ist und kaum noch aus dem Haus geht und ich glaube, dass sie sehr zufrieden mit Lebensmittel online bestellen ist.
     
  3. storm

    storm Mitglied

    Hallo Anna. Ich bestelle mittlerweile sehr häufig online Lebensmittel. Ich bin Vegetarier und habe eine Glutenallergie, deshalb ist es für mich gar nicht so einfach, die passenden Lebensmittel zu finden ;) Aber seitdem ich auf den Nestle Marktplatz gestoßen bin, ist das Problem gelöst. Dort kann man nämlich einstellen, dass einem nur vegane oder glutenfreie, laktosefreie usw. Artikel angezeigt werden. Find ich klasse! Die haben insgesamt eine sehr gute Produkauswahl, eben auch besondere Sachen, die man nicht ständig kauft. Die Lieferung kostet da 5 Euro, und das Paket war auch immer innerhalb von 2-3 Tagen. Ich kann dir den Shop echt empfehlen.
     
  4. Ape.

    Ape. Neues Mitglied

    Ich greife das Thema mal auf!
    Seit Jahren esse ich viele Nüsse (im Müsli). Da ich nun verstärkt auf Bio-Ernährung umsteige, treibt mir der Preisunterschied bei Nüssen jedoch Tränen in die Augen (5-6 € pro Müsli-Schälchen? :( ). Daher suche ich eine Möglichkeit, online möglichst günstig an Bio-Nüsse zu kommen. Dafür bin ich auch bereit, größere Mengen abzunehmen!

    Hat da jemand Ahnung? Das muss sich gar nicht auf Nüsse beschränken, aber weil da die Preisdifferenz besonders "schmerzhaft" ist, nehme ich das mal als Paradebeispiel :)
     
  5. Sunny

    Sunny Mitglied

    Hallo Ape.

    das eine schließt das andere wohl aus - es sei denn, Du willst "belogen" werden.

    Nussbäume tragen nun mal kleine Früchte und haben ein sehr langsames Wachstum.

    Wenn Du Nüsse von gesund lebenden (stichwort Bio) Bäumen haben willst und
    (setze ich mal voraus, wenn Du ökologisch denst und handeln willst)
    darüber hinaus auch noch willst, dass die Menschen, die an der Produktion (Ernte etc.)
    von ihrer Arbeit leben können, also fair bezahlt werden, dan gibt es eben kein "billig".

    Man könte sich aber selbst Nüsse pflanzen :) ...oder auf öffentlichen Streuobstwiesen
    sammeln gehen......

    LG
    Sunny
     
  6. Ape.

    Ape. Neues Mitglied

    Hallo Sunny!

    Das ist falsch, natürlich gibt es preisliche Unterschiede bei gleichwertigen Produkten. Ansonsten wäre bei Bio ja teuer immer gleich besser.
    Ich habe auch schon eine Seite gefunden, die meinem Wunsch nahe kommt, ihn aber noch nicht erfüllt.
    Beispiel Mandeln:
    100 g konventionell = ~1,20 €
    100 g Bio im Bioladen = ~3,80 € (das Dreifache)
    1 kg Bio beim Onlinehändler = 20 €

    Sparen ist durchaus möglich bei gleicher Qualität. Ein Teil der erheblichen Preisreduktion ist sicherlich der Wegfall der Zwischenhändler und des Service. Ob da auch an Qualität oder sozialen Bedingungen gespart wird, muss man rausbekommen. Deshalb suche ich nach aktiven und erfahrenen Communitys.

    Natürlich sollte Bio auch immer eine soziale Komponente haben, weshalb ich Bioprodukten v.a. der großen Supermarktketten, aber auch von Denn's und Alnatura eher ausweiche (obwohl diese günstiger sind) und gezielt von kleinen Händlern kaufe. Ich bin also nicht ganz neu in dem Gebiet, aber die Tiefe fehlt mir noch. Und dazu zählt für mich, das beste Produkt - im ökologischen wie sozialen Sinne - zum kleinsten Preis zu bekommen.
    Nur weil ein Bio-Produkt einer kleinen Marke sympathisch klingt und teuer ist, heißt das nicht, dass vom Preis nicht 20 % direkt auf's Konto des Geschäftsführers fließen. Da gab's schon den einen oder anderen Fall, wo für doppelte Qualität der dreifache Preis genommen wurde, mal etwas vereinfacht formuliert :D

    Das mit dem Selbstpflanzen ist eine schöne Idee, aber für mich derzeit etwas zu langfristig gedacht ^^ Aber die Idee mit dem Sammeln hatte ich noch nicht, da werd ich mich mal schlau machen, danke dafür! :)
     
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  7. Sunny

    Sunny Mitglied

    Hallo Ape.

    da gebe ich Dir völlig Recht :).... das war von mir auch nicht so gemeint, wie bei Dir angekommen.
    Da muss ich mich wohl unzureichend ausgedrückt haben, sorry.

    Bei weitem nicht. Im Gegenteil - heute ist es vielfach m.E. oft sauberer und ökologischer, direkt beim Bauern um
    die Ecke zu kaufen, der kein teuer bezahltes Siegel hat, als mit wunderbarem Edelsiegel versehene
    Importprodukte von Bio-Großkonzernen.

    Seit die Industrie festgestellt hat, dass Bio ein echter Markt ist und nicht nur von ein paar latschentragenden
    Ökospinnern favorisiert wird, seither ist der Biomarkt genau so durchseucht von Lug und Trug,
    wie der konventionelle Markt.

    Ich bin in den letzten Jahren so oft desillusioniert worden was den Kauf von Bioprodukten anbelangt,
    dass ich mittlerweile umgeschwenkt bin auf Produkte, die ich hier vor Ort persönlich auf dem Acker
    oder im Stall noch lebend besichtigen kann, bevor ich sie einkaufe. Dabei ist es für mich sekundär, ob der
    Landwirt ein Siegel hat, weil gerade die kleinen Landwirte sich heutzutage die Siegel gar nicht mehr leisten
    können, wenn sie nicht vergrößern wollen.

    Ich schau mir einfach vor Ort an, was er so auf seinen Acker kippt.

    Die, die nichts zu verbergen haben, die gehen sehr offen damit um, ihr "Allerheiligstes" vorzuführen und stören sich
    auch an unangekündigten Besuchen nicht.

    Heisst natürlich auch, dass ich nur noch das esse, was es hier gibt und was auch gerade hier wächst.
    Tomaten im Winter oder Eier, wenn meine Hühner Legepause haben, sind damit passe´.

    Außerdem sammel ich mir mit zunehmenden Kenntnissen zunehmend meine Nahrung aus der freien Natur - ganz umsonst :)

    Die Produkte, die ich regelmäßig oder gelegentlich aus Import einkaufe kann ich (wörtlich) an einer Hand abzählen.

    Nichtdsdestotrotz - und das meinte ich eigentlich mit meinen obigen Ausführungen - gibt es einfach, wenn man "fair" und
    ökologisch angebaute Produkte haben will, preislich eine absolute Untergrenze - billiger kann es ohne Abstriche nicht gehen.

    Bei keinem Preis - egal ob höher oder günstiger - kann man wirklich sagen, ob die Aussagen der Hersteller stimmen -
    das kann ich nur, wenn ich mir das persönlich vor Ort anschaue.....bei Importprodukten oft schwierig....

    LG
    Sunny
     
  8. anna

    anna Mitglied

    Ich denke, dass grade Nüsse immer teurer werden. Du wirst online sicher Möglichkeiten haben, dass du ein bisschen Geld sparst, aber wenn du was vernünftiges möchtest, dann muss man leider auch dafür zahlen :/ Damals wurde fast das halbe Einkommen für Nahrung ausgegeben. Wenn man dann etwas gutes hat, wäre es mir das auch Wert.
     
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  9. Ape.

    Ape. Neues Mitglied

    Da hast du zweifellos recht, allerdings ist das mit der "Ökologie" auch immer so eine Sache. Im Winter ist es "ökologischer", Äpfel aus Afrika zu kaufen, als Äpfel aus Deutschland, hat mir mal eine Doku erzählt ^^ Aber in der Regel ist regional auf jeden Fall ökologischer, und da legst du ja ohnehin großen Wert drauf :)

    Gibt es bei dir denn (weitgehend) ökologisch wirtschaftende Höfe, die ihre Produkte nicht als "Bio" verkaufen (dürfen)?
    Ich weiß, dass konventionelle Betriebe problemlos mehrere (teils zweistellig!) verschiedene Pesti-/Herbi-/Fungizide oder Wachstumsregler pro Jahr auf ihre Äcker werfen. Man muss nur mal ein Bio-Weizenfeld neben einem konventionellen sehen. Der Unterschid ist meist immens. Daher kann ich mir schwer vorstellen, dass Landwirte auf diese Gifte verzichten, wenn sie dafür kein Bio-Siegel erhalten.
    Vielleicht irre ich mich. Ich lebe in einer für mich neuen Stadt und werde die Höfe der Umgebung erst in den nächsten Monaten auskundschaften.
    Nur wäre ich vorsichtig, dem zu vertrauen, was Landwirte über Pflanzenschutzmittel sagen. Sie haben landwirtschaftlich sicher viel Ahnung, aber ich habe selber erst letzten Sommer von zwei Landwirten (unabhängig voneinander) erklärt bekommen, wie unverzichtbar Glyphosat ist und dass das ja eigentlich gar nicht schädlich ist. Aber was die biochemischen Prozesse der Stoffe in Boden, Pflanze und Körper angeht, da fehlt es dann doch den meisten an Wissen.

    Das seh ich genauso und ich find's super, wie du denkst. Möglichst regional und trotzdem möglichst vielfältig, da will ich hinkommen :D
     
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  10. Sunny

    Sunny Mitglied

    Hallo Ape.

    Ja, aber man muss sie auch suchen.
    meist sind es kleine Familienbetriebe.
    Ich habe mir zunächst auf dem Wochenmarkt angeschaut, wer da so alles aus der Region steht und mit denen, die von sich behaupteten, so zu wirtschaften, wie ich es mir vorstelle, bin ich zunächst ein wenig ins Gespräch gekommen.

    Dann habe ich eine freie Woche mal genutzt und bin ohne Voranmeldung bei den Höfen aufgeschlagen und habe gesagt, ich würd mir das gerne mal anschauen.

    Die, von denen ich heute kaufen, hatten ganz spontan keine Probleme, mich in ihren Stall zu lassen, mir meine Fragen zu beantworten und mir alles zu zeigen - im Gegenteil - ich glaube, die haben sich über das Interesse sogar gefreut und alles "stolz" vorgeführt.

    Solche haben wir hier auch nicht wenige.
    Aber eben auch andere.
    Und ich habe mir, wenn sie irgendetwas auf die Felder ausbringen auch schon mal die Etiketten der Behälter angeschaut, um mich zu vergewissern, dass das, was sie sagten mit dem, was sie taten übereinstimmte.

    Das war alles mit etwas Zeitaufwand für die Recherche verbunden - aber jetzt weiss ich, wo ich kaufen kann und wo besser nicht.

    Allerdings kaufe ich sowieso immer weniger, je mehr ich selbst sammel und ernte :)

    LG
    Sunny
     
  11. Bienchen

    Bienchen Mitglied

    Lebensmittel eher weniger, da bevorzuge ich doch eher den Gang in den Supermarkt oder auf den wöchentlichen Markt.
    Abgesehen von einer Pizza oder ähnliches also eher nicht.
     
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