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Meinungen zur Feuerbestattung

Dieses Thema im Forum "Off-Topic" wurde erstellt von kidoo, 18 März 2016.

  1. kidoo

    kidoo Mitglied

    Sage mal, wie ist denn eigentlich eure Meinung zur Feuerbestattung ? Ich denke die Tage schon etwas darüber nach..zumal es ein Thema ist welches irgendwann uns alle betreffen wird. Aus diesem Grund kommen mir eure Tipps und Ratschläge sehr gut. Natürlich wäre es auch sehr nett, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen würdet :)
     


  2. storm

    storm Mitglied

    Grüezi..

    Es ist natürlich so, dass der Tod auf jeden Fall ein Thema ist welches für jeden von uns präsent ist. Das Problem ist aber, dass die meisten nicht gerne darüber reden und das alles schleifen lassen. Aber genau das sollte man nicht machen :)
    Ich habe mich schon mit diesem Thema auseinandergesetzt.. War für mich auch nicht so einfach, weil es ja um meinen Tod ging.

    Jedoch habe ich mich auch für eine Feuerbestattung trauerhilfe-denk.de/feuerbestattung-muenchen-und-bayern-beisetzung-trauerhilfe-denk.html entschlossen. Die anderen Methoden waren irgendwie nichts für mich.

    Du kannst dich auch mal im Internet informieren..auf diesem Weg bekommst du einfach viel mehr Infos und kannst auch deine Meinung festigen :)
     
  3. Ape.

    Ape. Mitglied

    Die Asche des Vaters eines Freundes von mir wurde über der Nordsee dem Winde überlassen. Ich war nicht dabei, aber alle (~15) anwesenden Personen fanden es sehr schön. Und ich fand die Methode auch schon immer schön.
    Allerdings kommt es natürlich auf das Umfeld an. Wenn man (minderjährige) Kinder hat, oder das Wesen des Partners (oder anderer Menschen) es "erfordert", kann es die bessere Wahl aus Sicht der Hinterbliebenen sein, sich bestatten zu lassen, damit diese einen Punkt haben, an dem sie trauern können und an den sie auch nach Jahren noch kommen können, um sich der verstorbenen Person etwas näher zu fühlen.
    Für die Methode gefällt mir die Idee des Friedwaldes sehr gut.

    Eine mobile Urne voller Asche finde ich persönlich nicht schön, eher gruselig. Aber wenn die Überreste in einem symbolischen Akt irgendwo verteilt werden (Berg, Meer, meinetwegen Blumenbeet ;) ), dann finde ich das eine schöne Sache. Außerdem entstehen den Hinterbliebenen so keine langfristigen Kosten (Grab"miete" und -pflege).
     
    Sunny gefällt das.
  4. Sunny

    Sunny Mitglied

    ja, das finde ich auch klasse.
    In Bremen ist das jetzt m.W. für "Einheimische" gestattet, dass sie sich im eigenen Garten verstreuen lassen.
    Alle anderen Bundesländer sträuben sich ja mit Händen und Füßen hinsichtlich des Friedhofgesetzes etwas zu ändern.
    Ich vermute, dass das einen ganz einfachen Grund hat:

    ...es würde kaum noch jemand einen Grabplatz kaufen - das würde enorme Einbussen bedeuten - besonders für die Kirchen....

    Vor kurzem hörte ich in einer Diskussion tatsächlich die Argumente, dass Asche ausstreuen Umweltverschmutzung wäre
    und darum abzulehnen sei und dass man die Friewälder wieder verbieten solle, da die Urnen den Bäumen Schaden zufügen würden.....

    Da fragt man sich doch wirklich, ob die Leute, die solche Argumente vorbringen den Einschlag noch hören.

    Ich kann mir schwer vorstellen, dass es großer wissenschaftlicher Beweisführungen bedarf, um zu belegen,
    dass ein in die Erde versenkter, mit Stoffen ausgeschlagener Sarg mehr Umweltbelastung bedeutet, als eine Handvoll
    verstreuter Asche.......oder täusche ich mich da etwa?

    Ich selbst habe für mich Einäscherung verfügt.

    Wenn bis dahin die Gesetzgebung gelockert ist, will ich einfach auf meinem Grundstück "verweht" werden.
    Sollte es das noch nicht geben, anonymes Urnengrab in irgendeinem Friedwald oder Seebestattung - je nachdem, was
    weniger kostet.

    Der Grund:
    ich sehe es so, dass wenn ich tot bin, bin ich tot.
    Wer sich an mich erinnern will und einen "Gedenkplatz" braucht, kann sich ja mein Bild auf den Kaminsims
    stellen und immer mal eine Tasse Kaffee oder eine Zigarette davor legen ;)

    Auf jeden Fall will ich vermeiden, dass die Familie noch (auch wenn es nur aus dem Nachlass ist) zur Kasse gebeten
    wird und sich mit der Verpflichtung von Grabpflege und Co. belasten muss.

    Das Geld, was da eingespart wird, davon können sie dann lieber einen heimischen Knick oder so anlegen
    - den "Sunny Gedenk Knick" :) .
    Da hat die Umwelt mehr von :)

    LG
    Sunny
     
  5. anna

    anna Mitglied

    Ich weiß ja nicht. Ich glaube nicht an ein Jenseits und deshalb ist es mir auch egal, was mit mir oder Angehörigen nach dem Tod passiert. Das klingt zwar etwas krass, aber ich finde nicht, dass man vor solchen Themen immer riesigen Respekt haben muss. Tot ist tot!
     
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