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Heizen mit Wasserstoffunterstützung

Dieses Thema im Forum "Energie, Strom + Kraftwerke" wurde erstellt von lebenslust, 19 November 2014.

  1. lebenslust

    lebenslust Mitglied

    Heizen mit Wasserstoffunterstützung
    mit moderner Wasserstoffunterstützung lässt sich nicht nur der Brennstoffverbrauch von neuen und alten Öl-, Gas- und Pelletheizungen deutlich senken, sondern auch die Abgas- und Schadstoffemissionen. Es sind keine großen und teuren Umbaumaßnahmen erforderlich und auch keine neue Heizung, wenn sie technisch noch in Ordnung ist, der Generator wird einfach mit der Heizung verbunden.
    Dabei wird Wasserstoff und Sauerstoff im Verhältnis von 2:1 über Elektrolyse aus Wasser und Strom bedarfsgerecht erzeugt und als Additiv dem Brennstoffgemisch der Heizung beigefügt. Der so erhöhte Brennwert und der zusätzliche Sauerstoff bewirken die optimierte Verbrennung und die genannten Einspareffekte.

    Eine solche Ergänzung von Verbrennungsanlagen ist ganz im Sinne der gesetzlichen Forderungen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Senkung der Umweltbelastungen. Mehr
     


  2. lebenslust

    lebenslust Mitglied

    Interessenten für das Thema "Heizen mit Wasserstoff..." sind herzlich zum Webinar eingeladen, ein Online-Service als Info- und Bildungskurs.
    https://www.cliqmeet.com/ek5fdwgmr
     
  3. Think for the Planet

    Think for the Planet Neues Mitglied

    auf den ersten Blick ein sehr verlockendes System. Nur was mich nachdenklich macht und was da mal sehr genau nachgerechnet werden müsste, ist , wieviel tatsächlich eingespart wird. Um Wasserstoff vom Wasser zu trennen, braucht es einiges an Energie (deshalb haben es die tollen Wasserstoffautos bis heute nicht geschafft). Wenn ich nun bei der Heizung Öl, Gas oder was auch immer einsparen kann, auf der anderen Seite aber unter Umständen mehr Energie (einfach aus anderer Quelle) benötige um den Wasserstoff herzustellen, ist der Schaden den ich anrichte am Ende noch grösser....
    Aber wie gesagt, müsste mal ganz genau berechnet werden.
     
  4. lebenslust

    lebenslust Mitglied

    Um Wasser zu trennen, wird viel Energie benötigt, soweit richtig, aber auch in Abhängigkeit von der Menge, die erzeugt werden soll. Das ist das Problem bei vielen Wassertofftechniken, die auf 100% Wasserstoff setzen, so dass die Ersparnis zwischen eingesetzer Energie und der Nutzenergie gar nicht so toll ist. Wird Wasserstoff jedoch nur als "Additiv" eingesetzt - sprich nur soviel produziert, wie auch auf molekularer Ebene mit den Kohlenstoffverbindungen des Hauptbrennstoffs bindungsfähig ist, sieht das Verhältnis völlig anders aus und mit einigen zusätzlichen Kniffs erreicht man heute tatsächlich die Effizienz, von der im ersten Beitrag die Rede ist.

    Inzwischen ist die Serien-Technik in Europa weit verbreitet und in Verbindung mit verschiedensten Verbrennungsanlage aller Größenordnungen im Einsatz. Wenn erst jetzt so langsam die Öffentlichkeit eine Wahrnehmung erfährt, dann jetzt nach vielen Jahren tausendfach bewärter Praxis in allen Kathegorien. Für die Umwelt ein Segen und für die Anwender von hohem wirtschaftliche Nutzen.
     
  5. lebenslust

    lebenslust Mitglied

    Für alle, die zum Thema nunmehr nähere Informationen suchen und über ein "Facelift" ihrer Heizanlage konkret nachdenken bzw. fachlichen Rat benötigen:
    H2-Technik für Deutschland
     
  6. Das ist tatsächlich sehr interessant. Wenn sich auf die Weise ein Einsparpotential ergibt, dann wäre das auf jeden Fall eine Überlegung wert. Wir haben seit einigen Jahren ein Eigenheim, da ist es natürlich eine interessante Möglichkeit, die laufenden Kosten noch weiter zu senken - es ist ohnehin schon auf einem sehr guten energetischen Standard und die heizkosten halten sich im Rahmen, aber natürlich ginge es noch billiger. Ich schätze, dafür würde der Heizungsmann auch bestimmt kommen - nur für eine kleine Sache wie Heizungswartung kommt der gar nicht mehr, da priorisiert der augenscheinlich die größeren Baustellen immer davor - und kommt nie dazu ... ist wohl ein allgemeines Problem mit Handwerkern aller Couleur.
     
  7. @ lebenslust
    Der Nebensatz mit den "zusätzlichen Kniffs" macht mich etwas nachdenklich - macht das dann der, den man ggf. mit dem Einbau von so was beauftragt oder müsste man da noch mal eine andere Instanz tätig werden lassen? Kostet ja auch ...
     
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