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Verwertung von Reststoffen / Upcycling

Dieses Thema im Forum "Energie, Strom + Kraftwerke" wurde erstellt von Moni0409, 22 November 2017.

  1. Moni0409

    Moni0409 Neues Mitglied

    Hallo liebe Leute,


    wir arbeiten gerade an der Entwicklung eines neuartigen Produktes. Bei diesem möchten wir insbesondere bestehende Probleme von euch lösen & nicht einfach etwas entwickeln, was niemand braucht.
    Deswegen wollte ich euch einmal fragen ob das Produkt, welches wir uns überlegt haben, in eurem Bereich brauchbar wäre?
    Oder ob ihr eventuell noch andere Ideen habt, wo man das Produkt in eurem Bereich oder auch in anderen Situationen eures Alltags einsetzen könnte.


    Folgende Sachen kann das Produkt lösen:

    · Verwertbarkeit von schlammartigen Reststoffen zu vielseitig einsetzbarer Kohle, welche für Düngen, Energiegewinnung etc. verwendet werden kann

    · Schlammartiger Reststoff muss vorher nicht extra präpariert werden (keine Trocknung)





    VIELEN DANK für das Feedback und die Hilfe! :) LG Moni
     


  2. Moni0409

    Moni0409 Neues Mitglied

    Mit Reststoffen sind vor allem schlammartige Abfälle gemeint, die durch Verwertung oder verroten entstehen (also nicht Plastik)
    LG :)
     
  3. Also Kohle aus Schlamm bzw. Verrottungs-Material? Klingt ja logisch - die natürlich "gewachsene" Kohle auf/ in der Erde besteht ja letztlich auch aus verrottetem Material. Aber halt sehr viel schneller, meinst Du?
    Klingt im Prinzip gut - abgesehen davon, dass wir doch eigentlich von dem ganzen Thema der Verstromung von Kohle weg wollen, oder? Natürlich wär die auf diesem Weg erzeugte Kohle quasi CO2-neutral, das ist die natürliche im Grunde auch, trotzdem ist das ein Weg, den wir nicht mehr weiter gehen können ...
    Würde mich (dennoch) ehrlich interessieren, wie Ihr Euch das überlegt habt.
    Gruß,

    Bio
     
  4. lebenslust

    lebenslust Mitglied

    Prima, das das wieder jemand aufgegriffen hat !
    Energie aus Abfall, Müll, Klärschlamm, Plastik u.v.a.m wäre überall machbar und verbindet je nach Ausbaustufen die Vorteile der Regionalität, der Grundlastfähigkeit und Speicherung. Emissionsfrei und die anfallenden geringen Mengen an Restatoffen sind als ökologischer Dünger in der Landwirtschaft verwertbar oder problemlos deponierbar. Ideal in Verbindung mit anderen erneuerbaren Energien, macht auch die Stromtrassen überflüssig...
    Solche und viele andere gute Lösungen sind auch in sehr hohen Stückzahlen produzierbar und könnten eine echte Energiewende enorm beschleunigen. Es muß nur gewollt sein und gegen wirtschaftspolitische Interessen durchgesetzt werden. Der nötige Druck kann nur von "unten" aufgebracht werden, von der Basis des Volks. Verein. Jeder kann durch seinen Beitritt mithelfen und seinen Beitrag gegen den schleichenden Umwelttod tun. (Bitte ausführlich lesen, kein Bilderbuch).
     
  5. In dem Nebensatz "macht auch die Stromtrassen überflüssig" finde ich viel von meinen eigenen Gedanken wieder. Das wäre für die Energiewende ein echter Gewinn - aber dann kommt das "gegen wirtschaftspolitische Interessen", das ist ganz genau die Krux daran, denke ich. Diese Stromtrassen - die ja eigtl. keiner haben will, das ist ja eine Ewigkeitsdiskussion - würden ja wohl von irgendeinem Unternehmen gebaut werden, das sich daran dumm und dämlich verdienen würde ;-)
    Klar kann das nur von unten kommen, hier in Deutschland wo die Politik keinen besonders großen Einfluss auf die Wirtschaft hat - Gottseidank - man liest ja immer wieder mal, dass einzelne Kommunen sich energetisch unabhängig gemacht haben.
    Wie ich bei uns am Wertstoffhof mal so aufgeschnappt habe, wird das, was man da als "Mischplastik" abgeben kann, ohnehin verstromt, da müsste ich mal fragen, wo denn der Strom daraus hingeht.
    Gruß,

    Bio
     
  6. lebenslust

    lebenslust Mitglied

    Musst mal fragen, auf welcher Basis derzeit die Platik-Verstromung funktioniert und wie umweltgerecht. Die von mir beschriebene Lösung ist regional
    zu organisieren, jede Stadt und viele Kommunen könnten so eine Anlage betreiben und die anfallenden Mengen an Abfall direkt vor Ort verwerten.
    Umso mehr Leute in gleichen Boot sitzen, desto effizienter und druckvoller kann der "dezentrale Umbau" erfolgen.